AG und Verein sollen beim FC Basel näher zueinanderrücken – ein Miteigentümer möchte auch an der Basis des Clubs mitwirken.
Am 18. Mai hält der FC Basel seine nächste Mitgliederversammlung ab. Dann wird sich womöglich eine Veränderung im Vereinsvorstand ergeben, die als Zeichen des Miteinanders verstanden werden kann.
Andreas Rey, Miteigentümer und Verwaltungsrat der FC Basel AG und FC Basel Holding AG, wird sich zur Wahl in den Vereinsvorstand stellen. Rey sagt: «Nach den sehr herausfordernden Jahren am Anfang unserer Übernahme ist der FC Basel als Unternehmen wieder stabiler und es ist der richtige Moment, die Zukunft zu planen und zu gestalten. Diese kann unseres Erachtens nur gemeinsam sein. Meine Kandidatur ist ein erster wichtiger Schritt in diese Richtung.»
Bernhard Burgener trennte Verein und AG
Damit dürfte der FCB zu seinem System zurückfinden, das er in der Vergangenheit bereits auf ähnliche Art gepflegt hat. Doch im November 2020 entkoppelte der damalige Besitzer und Vereinspräsident Bernhard Burgener Verein und AG komplett, indem er und die Clubleitungsmitglieder Roland Heri, Marco Streller und Peter von Büren aus dem Verein ausschieden. Damit wollte Burgener verhindern, dass die Personen, die für die AG und die Holding operativ tätig sind, gleichzeitig auch die Leitung des Vereins verantworten.
Nun soll mit Rey wieder eine Stimme der Besitzerschaft an der FCB-Basis wirken. Zudem sitzt Vereinspräsident Reto Baumgartner nach wie vor als unabhängiger Vereinsdelegierter in der AG. Baumgartner sagt zu Reys Plänen: «Es ist ein starkes Zeichen des Zusammenrückens zwischen den beiden Organen Verein und Aktiengesellschaft. Andreas Rey ist langjähriges Vereinsmitglied (seit dem 1. Juli 2011) und kennt somit auch diese Seite des FCB.»
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2026-05-06T16:23:14Z