St. Gallen und nicht Basel steht in den Playoff-Halbfinals der Women's Super League. Ein Entscheid am grünen Tisch machts möglich. Ursprünglich haben sich die Baslerinnen am vergangenen Freitag zu Hause beim Rückspiel im Penaltyschiessen (2:1 nach der Verlängerung, 4:1 im Penaltyschiessen) durchgesetzt.
Aber drei Tage danach folgt der Hammer durch die Direktion Frauenfussball des Schweizerischen Fussballverbands. Gestützt auf das Wettspielreglement wertet diese die Partie vom 1. Mai mit einem 3:0-Forfait für die Ostschweizerinnen, die das Hinspiel 1:0 gewannen.
«Dem Entscheid liegt zugrunde, dass der FC Basel 1893 in der betreffenden Partie die zulässige Anzahl Auswechselgelegenheiten überschritten und zudem eine Spielerin eingesetzt hat, die nicht auf dem Matchblatt aufgeführt und deshalb nicht spielberechtigt war», heisst es in einer Medienmitteilung.
Bei der Spielerin, die nicht auf Matchblatt stand, handelt es sich um Lena Bubendorf. FCB-Trainer Omar Adlani wechselte sie fatalerweise in der 124. Minute für Alice Berti ein.
Da Basel «aufgrund der Sachlage und im Sinne des Sports» auf einen Rekurs verzichtet, lauten die Halbfinal-Begegnungen nun wie folgt: St. Gallen duelliert sich mit dem aktuellen Champion YB, während der FCZ Servette herausfordert.
«Der Club akzeptiert den SFV-Entscheid, wird den Vorfall aber intern aufarbeiten sowie interne Prozesse überprüfen, um sicherzustellen, dass sich ein solcher Fehler nicht wiederholt», erklärt Basel in einem Statement auf X.
2026-05-04T17:40:16Z